Tradition

Hans-Joachim kommt am 1. Januar 1951 in Garmisch-Partenkirchen als Sohn von Christa-Maria und Hans Stuck, berühmter Rennfahrer und "Bergkönig", zur Welt. "Es war für mich immer ein großer Spaß, meinen Vater auf seinen Rennen zu begleiten. Die Vorbereitung der Rennwagen war für mich faszinierend, und ich war sehr aufgeregt, wenn mein Vater an der Startlinie stand und natürlich mächtig stolz, wenn er wieder einmal einen Sieg erzielte. Beim Freiburger Bergpreis ’SCHAUINSLAND’ wartete ich oben an der Ziellinie mit seinen viel jüngeren Rennfahrerkollegen, bis die Zeiten veröffentlicht wurden. Wieder einmal hatte er es geschafft und eine Bestzeit vorgelegt. Der Kommentar seiner Kollegen: 'Es ist doch zum Kotzen, dass wir den alten Kacker nicht erwischen können.' Mein Stolz wuchs ins Unermessliche..."
Vater Hans Stuck (1900-1978) war ein sehr erfolgreicher Rennfahrer und ein Spezialist für Bergrennen. Im Verlauf seiner 40-jährigen Karriere holte er 411 Siege und zahlreiche zweite Plätze, einschließlich sieben Grand-Prix-Siege. Er stellte mehrere Geschwindigkeits-Weltrekorde zu Lande und zu Wasser auf und baute gemeinsam mit dem Ingenieur Alex von Falkenhausen den berühmten AFM Rennwagen. Wegen seiner zahlreichen Erfolge am Berg wurde er der "Bergkönig" genannt. Noch mit 62 Jahren fuhr er Rennen und gewann seine letzte Bergmeisterschaft im Alter von 60 Jahren (auf einem BMW 700). Er war zudem Skilehrer und ein sehr guter Golfspieler.

Hans erinnert sich an seinen Vater...

"Mein Vater war ein super Spezi für mich. Von ihm habe ich das Talent zum Fahren, und er half mir, wo immer er konnte. Er war nicht nur ein begnadeter Rennfahrer, sondern auch ein fairer Sportler. Von ihm lernte ich viele Dinge, die sehr hilfreich für meine Karriere waren. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der schlecht über meinen Vater gesprochen hat. Es ist wirklich bewundernswert, wie er in 40 Jahren Rennsport seinen Namen geprägt hat."

"Dann wurde es für ihn ernst. Hans Peter Köpchen (BMW Tuner) fragte meinen Vater, ob ich nicht für ihn am Nürburgring mein erstes Rennen fahren kann. Das war für ihn eine schwierige Entscheidung. Er wusste natürlich genau, welche Risiken und Entbehrungen der Rennsport mit sich bringt. Gott sei Dank hat er genehmigt, dass ich mein erstes Rennen (300 km Rennen auf der Nordschleife des Nürburgrings 1969 auf Köpchen BMW 2002TI) bestreiten konnte. Als Vater zweier Söhne, kann ich es jetzt erst nachvollziehen, wie er sich gefühlt haben muss, als ich mit 18 Jahren zum ersten Mal am Start stand. Das waren Zeiten, kein Sicherheitsgurt, kein feuerfester Overall, Turnschuhe und viel Mut."

Hans-Joachim zu Hause

Seine beiden Söhne, Johannes-Emanuel und Ferdinand-Alexander, (aus der zweiten Ehe mit Regina) sind sein ganzer Stolz. Ferdinand lebt bei seiner Mutter in Italien und Johannes studiert in München. Wann immer es geht, verbringen sie viel Zeit miteinander.

1999 heiratet Hans-Joachim das internationale Model Sylvia Berg (dritte Ehe). Sie hatten sich auf der Frankfurter Automesse getroffen - und es hat sofort gefunkt. Beide leben in Ellmau/Tirol, teilen die Vorliebe für Golf, Skifahren, Joggen, Training und jede Art von Spielen. Sein größtes Hobby bleiben jedoch seine beiden Söhne.