Abschied an der Rennstrecke

Ende Juni des Jahres 2011 verabschiedete sich die Rennfahrerlegende Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck mit einem Paukenschlag von seiner aktiven Rennkarriere. Zum 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, seiner zweiten Heimat, trat Strietzel mit seinen beiden Söhnen Ferdinand und Johannes auf dem Lamborghini Gallardo GT3  LP 600+ des Teams Reiter Engineering an. Komplettiert wurde das Trio durch Dennis Rostek (RoStuck) und konnte den 10. Platz im Klassement sichern. 

Trotz keiner aktiven Teilnahme mehr an Rennveranstaltungen, ist der Terminkalender voll – als Motorsport Repräsentant der Volkswagen AG, mit ihren 12 Marken, und seit 21. April 2012 als DMSB Präsident kann Hans-Joachim Stuck nicht über Langeweile klagen.

2001 bis 2010

Die Dekade beginnt mit einem Streckenrekord auf der Nordschleife, bei dem er den 20,8 km langen Kurs in 7:49,92 Minuten überfliegt. Es folgen Siege bei den 24-Stunden-Rennen von Dubai auf einem BMW M3 und erfolgreiche Rennen in der VLN und weiteren Langstrecken-Klassikern. Im Jahr 2007 tritt die Rennlegende mit seinem älteren Sohn Johannes in einem BMW Z4 M Coupé bei der VLN an. Beim zweiten Lauf zur VLN Rennserie hat Strietzel einen der schwersten Unfälle seiner Karriere und muss mit einem gebrochenen Brustbein, Herzquetschung und Lendenwirbelabsplitterung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Bereits nach 6 Wochen Zwangspause nahm er wieder beim 24-Stunden.Rennen am Nürburgring teil und erzielte den fünften Gesamtrang und einen Klassensieg. Er scheut auch nicht vor großen Herausforderungen zurück: In der FIA European Truck Racing Championship  fährt er für das Team Truck Race Team Allgäuer.

1991-2000

Neben Rennen in Deutschland und Europa ist Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck jetzt auch wieder vermehrt in den USA zu sehen. Auf Audi und Porsche tritt der Rennfahrer in seiner Königsdisziplin, den Endurance-Rennen, an und kann vermehrt punkten. Auch außerhalb des Cockpits ist er gefragt: 1997 ist er als Kolumnist bei der BILD Zeitung tätig und teilt sein Wissen und seine Erfahrung als Co-Moderator mit den RTL-Zuschauern. Ein Jahr später gelingt ihm im BMW 320d ein einzigartiger Erfolg: Erstmalig gewinnt ein Auto mit einem Dieselmotor beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

1981-1990

In den 80ern feiert Hans-Joachim „Strietzel“ Stuck viele große Momente und Erfolge in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft und in der European Touring Car Championship. 1985 wechselt er zu Porsche und kann nicht nur erneute Podiumsplatzierungen in seiner Vita integrieren, sondern wird zudem auch noch mit dem vom ADAC verliehenen Titel "Fahrer des Jahres" gekürt. Bis er 1989 zu Audi wechselt gewinnt er viele Langstrecken-Rennen, wie beispielsweise 24-Stunden von Le Mans und das 12-Stunden-Rennen in Sebring. 1990 erringt er den Titel in der DTM auf dem Audi V8 Quattro. 

1971-1980

In seinem ersten Jahr als BMW Werksfahrer für das Team Alpina auf einem BMW 2002TI und BMW 2800CS fährt Hans-Joachim Stuck in der European Touring Car Championship. In diesem Jahr absolviert er auch sein erstes Formel-2-Rennen am Nürburgring in einem Eifelland-Brabham BT30 Ford und entwickelt für seinen ersten Vollvisierhelm das mittlerweile legendäre Helmdesign mit den Sternen. In den folgenden Jahren wird er von Ford engagiert, kehrt aber wieder zu BMW zurück und kann diverse Erfolge auf dem Nürburgring und in der DTM feiern. Auch seine Karriere in der Formel 1 und in der Formel 2 wird weiter vorangetragen und er kann in dieser Dekade auf diverse Siege und Preise in der Nachwuchsförderung zurück blicken. 

1977 fährt Hans-Joachim erneut in der Formel 1 – diesmal für Bernie Ecclestone in einem Brabham BT 45 Alfa Romeo V12. Als zwei Jahre später kein adäquates Angebot in der Formel kommt, beschließt Hans-Joachim sich wieder auf die Tourenwagen Meisterschaft zu konzentrieren. 

1951-1970

Am 1. Januar 1951 wird Hans-Joachim "Strietzel" Stuck als Sohn von Christa-Maria und Hans Stuck, dem berühmten Rennfahrer und "Bergkönig" in Garmisch-Partenkirchen geboren.

Nachdem Strietzel Stuck mit nur sechzehn Jahren durch eine Sondergenehmigung des Bundesverkehrsministers seinen Führerschein machen durfte, konnte er 1969 am Fahrerlehrgang der Scuderia Hanseat teilnehmen und gewinnt diesen. Daraufhin wird ihm von einem der Instruktoren, Hans Peter Koepchen, angeboten sein erstes Rennen auf einem BMW 2002TI bestreiten zu können. Er wird auf Anhieb Dritter, obwohl er wegen eines herausspringenden Gasgestänges beim 300 km Rennnen 17 mal aussteigen muss. 

1970 fährt Hans-Joachim für das Team Koepchen in einem BMW 2002TI und startet in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft. Er feiert seinen ersten großen Erfolg, als er das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, zusammen mit C. Schickentanz, gewinnt. Allerdings zieht sich sein Team aufgrund finanzieller Probleme aus der laufenden Saison zurück.

1951-1970

Am 1. Januar 1951 wird Hans-Joachim "Strietzel" Stuck als Sohn von Christa-Maria und Hans Stuck, dem berühmten Rennfahrer und "Bergkönig" in Garmisch-Partenkirchen geboren.

Nachdem Strietzel Stuck mit nur sechzehn Jahren durch eine Sondergenehmigung des Bundesverkehrsministers seinen Führerschein machen durfte, konnte er 1969 am Fahrerlehrgang der Scuderia Hanseat teilnehmen und gewinnt diesen. Daraufhin wird ihm von einem der Instruktoren, Hans Peter Koepchen, angeboten sein erstes Rennen auf einem BMW 2002TI bestreiten zu können. Er wird auf Anhieb Dritter, obwohl er wegen eines herausspringenden Gasgestänges beim 300 km Rennnen 17 mal aussteigen muss. 

1970 fährt Hans-Joachim für das Team Koepchen in einem BMW 2002TI und startet in der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft. Er feiert seinen ersten großen Erfolg, als er das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, zusammen mit C. Schickentanz, gewinnt. Allerdings zieht sich sein Team aufgrund finanzieller Probleme aus der laufenden Saison zurück.